LAGE IN OSTAFRIKA IST NACH WIE VOR KRITISCH/HAMMER FORUM LEISTET HILFSEINSATZ IN ERITREA

Ein halbes Jahr nachdem in allen Medien über die Hungersnot in Afrika berichtet wurde, haben die meisten Journalisten den  Kontinent wieder verlassen. Doch an der Situation der Menschen in Ostafrika hat sich wenig verändert. Sie erlebten in den vergangen Monaten die schlimmste Dürre seit 60 Jahren. Am Horn von Afrika hungerten mehr als zwölf Millionen Menschen. In Kenia, Äthiopien, Dschibuti und Somalia ist die Lage nach wie vor am schlimmsten. Doch auch in Eritrea ist die Situation dramatisch. Eines der großen Probleme in dem Land an der Grenze zu Äthiopien ist, neben dem Hunger, die schlechte medizinische Versorgung und die hohe Säuglingssterblichkeitsrate. Das Hammer Forum unterstützt seit sechs Jahren eine Geburtsstation in der eritreischen Hauptstadt Asmara. Durch die  Arbeit in dem Krankenhaus sorgt das Forum für nachhaltige medizinische Hilfe.


 

Am Freitag, dem 10.2.wird  ein Helferteam des Hammer Forum zum ersten Einsatz in diesem Jahr aufbrechen. Die Gruppe um Professor Helmut Kaulhausen wird während ihres 14-tägigen Aufenthalts  vor allem einheimische Mediziner aus- und fortbilden. Fünf eritreische Ärzte, die in den vergangenen vier Jahren von Ärzten des Hammer Forum geschult wurden, werden in dieser Zeit ihre Prüfung zum Facharzt der Gynäkologie und der Geburtshilfe ablegen. 40 Hebammen werden von deutschen Hebammen auf den neuesten medizinischen Stand gebracht.
In der 2005 vom Hammer Forum eröffneten Geburtsklinik in Asmara kommen jedes Jahr etwa 9.000 Säuglinge zur Welt. In dieser Zeit konnte in Asmara die Sterberate von Säuglingen bereits von 90 auf vier Prozent gesenkt werden.